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London: Britischer IS-Anhänger wegen geplanten Mordes an Prinz George verurteilt

London: Britischer IS-Anhänger wegen geplanten Mordes an Prinz George verurteilt

Ein britischer Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) muss für mindestens 25 Jahre ins Gefängnis, weil er unter anderem zu einem Terroranschlag gegen den kleinen Prinzen George aufgerufen hat. Husnain Raschid hatte ein Foto des Vierjährigen und die Adresse seiner Schule in einer Nachrichten-App geteilt, um “geeignete Ziele” für einen “Einsamer-Wolf-Anschlag” zur Verfügung zu stellen.

Das sagte Richter Andrew Lees bei der Urteilsverkündung am Freitag. Das Gericht in London verurteilte den 32-Jährigen wegen Vorbereitung einer terroristischen Straftat zu lebenslanger Haft, mindestens aber 25 Jahren Gefängnis.

Raschid hatte im Oktober ein Foto von der Schule hochgeladen, die der vierjährige Sohn von William und Kate zu dem Zeitpunkt seit einigen Wochen besuchte. “Nicht einmal die königliche Familie wird in Ruhe gelassen”, schrieb er zu dem Foto. Und: “Die Schule fängt früher an.” Die Nachricht sei klar gewesen, sagte Lees: Prinz George und andere Mitglieder der königlichen Familie sollten als potenzielle Ziele erkannt werden. 

Als “einsame Wölfe” werden Einzeltäter bezeichnet, die sich über das Internet radikalisieren, ohne direkten Kontakt zu extremistischen Organisationen wie dem IS zu unterhalten.  Der angeklagte Brite hatte den Aufruf zum Anschlag zuvor bereits gestanden.

Er soll außerdem zu Attacken mit vergifteter Eiscreme und zu Anschlägen auf Fußballstadien aufgerufen haben. Darüber hinaus habe er nach Syrien reisen und sich dem IS anschließen wollen. Er arbeitete laut Anklage auch an einem Online-Magazin mit Tipps für potenzielle Einzeltäter, die Anschläge planen. Der arbeitslose Web-Designer war im vergangenen November festgenommen worden.

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