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Little Lunch sammelt an einem halben Tag 1,25 Millionen

Little Lunch sammelt an einem halben Tag 1,25 Millionen

Über die Crowdinvesting-Plattform Kapilendo hat das Suppen-Startup Little Lunch sich eine Millionenfinanzierung gesichert. Das Geld kam schnell zusammen.

Little Lunch hat neues Kapital eingesammelt. Auf der Crowdinvesting-Plattform Kapilendo schaltete das Startup am gestrigen Donnerstag um 18:30 eine Kampagne, bei der 1,25 Millionen Euro zusammenkommen sollten. 19 Stunden 9 Minuten und 26 Sekunden später war das Ziel erreicht. 1125 Anleger hatten den Gründern und Brüdern Denis und Daniel Gibisch das Geld bereit gestellt. Berücksichtigt man, dass in den Nachtstunden vermutlich nur wenige Geldgeber aktiv waren, hat Little Lunch die anvisierte Summe also in nur einem halben Tag eingesammelt.

„Mit der neuen Finanzierung werden wir den Vertrieb in Deutschland nochmal stark ausbauen und die Expansion in weitere europäische Länder vorantreiben“, kündigte Daniel Gibisch an. Zudem werde das Produktportfolio um sogenannte Special-Editions, wie etwa Sommersuppen, erweitert. Schon im September 2017 hatte Little Lunch auf Kapilendo 1,25 Millionen Euro eingesammelt. Damals dauerte es rund 26 Stunden, bis die gewünschte Summe erreicht wurde. 

Little Lunch wurde 2014 gegründet. Das Augsburger Unternehmen verkauft Bio-Suppen im Glas und wurde durch die Teilnahme an der Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“ ein Jahr später bundesweit bekannt. Die Investoren Frank Thelen und Judith Williams beteiligten sich in der Folge an dem Startup. Bei den Gründerszene Awards für die am schnellsten wachsenden Startups belegte Little Lunch 2017 den zweiten Platz.

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Auch die Finanzierung über Kapilendo zeigt, dass die Gebrüder Gibisch weiterhin stark auf Wachstum setzen. Denn das frische Geld ist teuer erkauft. Die Gründer garantieren den Investoren 8,5 Prozent Festzins pro Jahr – ein Prozentsatz, mit dem man bei konservativen Anlagen derzeit kaum rechnen kann. Ebenso hätte Little Lunch bei einer Bank wohl weniger Zinsen zahlen müssen, vermutlich jedoch auch nur eine geringere Finanzierungssumme erhalten.

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Bild: Chris Marxen / Headshots Berlin

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